Unter dem Titel „Architektur & Grün wachsen zusammen“ fand am Mittwoch, den 12. August 2020 auf der Landesgartenschau im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort ein digitaler Dach- und Fassadenbegrünungskongress statt. Veranstalter waren der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen sowie die nordrhein-westfälische Landesregierung. Die Diskussionsrunde, an der Experten aus Kommunen, Verbänden und verschiedenen Fachbereichen teilnahmen, wurde aufgezeichnet und steht auf YouTube zur Verfügung.

Im Rahmen dieses ersten digitalen Kongresses diskutierten die Experten darüber, welche Bedeutung Dachbegrünungen und Fassadenbegrünungen für die von den Folgen des Klimawandels geplagten Städte haben und wie sich Begrünungen auf das Stadtklima auswirken. Gleichzeitig stellten die Diskussionsteilnehmer verschiedene Gründach-Projekte vor und informierten über mögliche Fördermittel für die Dach- und Fassadenbegrünung.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunde waren:

  • Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
  • H. Christian Leonhards, Präsident Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Thomas Loosen, Amtsleiter Umweltamt Stadt Düsseldorf
  • Dr. Gunter Mann, Präsident Bundesverband Gebäudegrün e.V.
  • Dr. Heide Naderer, Vorsitzende NABU Nordrhein-Westfalen
  • Sven Plöger, Diplom-Meteorologe
  • Alexander Rychter, Direktor Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen
  • Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

H. Christian Leonhards, der Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen, freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Die Dach- und Fassadenbegrünung entwickelt sich zu einem wirksamen Instrument zur Anpassung an den Klimawandel und zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden.“

Die Veranstaltung wurde live auf dem YouTube-Kanal des GaLaBau-Verbandes übertragen. Die Aufzeichnung kann weiter auf YouTube angesehen werden. (fv)